Blick in die Abteilungen: Der Versand

Hochleistungslogistik bei WALZEN IRLE - schnell und zuverlässig

Auftragseinzelfertigung, wie bei WALZEN IRLE, ist nicht nur die besondere Herausforderung für jede Fertigung, sondern auch für jede zugehörige Versandabteilung.

Im Gegensatz zum Serien- oder Konsumgutgeschäft mit festgelegten Verpackungsnormen und Versandvorschriften ist bei WALZEN IRLE kaum ein Auftrag wie der andere.

Es gilt, die Versandprozesse von jährlich etwa 1.200 Kommissionen mit wenigen Kilo bis zu Bruttogewichten von über 100 t sicher und termingerecht zu realisieren.

Hunderte von nationalen und internationalen Kunden erwarten die Einhaltung vieler weltweiter Güterverkehrs-Vorschriften und Werksnormen. Nur dann erreichen IRLE-Erzeugnisse sach- und termingerecht ihren Bestimmungsort und werden abgenommen.

Verpacken einer Walze - Schwerlasttransporter

Organisatorisch ist die Versandabteilung in den Vertrieb eingegliedert. Richtig gelesen: die Arbeit der Versandabteilung beginnt im Vertrieb. Bereits während der Angebotsphase unterstützt der Versand die Sachbearbeitungsabteilungen des Vertriebs mit der Kalkulation von Transportlösungen, Sonderverpackungen und Aufwänden für kundenspezifische Versand- und Konservierungsvorschriften. Der Versand beurteilt, ob eine spezielle Kundenvorschrift durch eine bestehende oder entsprechend modifizierte Versand-/Verpackungsnorm reklamationsfrei realisiert werden kann. Infrage kommende Transportarten müssen so gewählt werden, dass unnötige Umschlagsvorgänge vermieden werden, die das Schadensrisiko erhöhen. Im weltweiten Versand spielen Klimazonen eine wichtige Rolle für die Wahl des angemessenen Korrosionsschutzes von Walzen und Formgussteilen. Transport- und Lagerzeiten sind zu berücksichtigen. All diese Überlegungen münden in eine möglichst günstige Kosten-Kalkulation für die anzubietende Versandlösung.

Die Kooperation zwischen Vertrieb und Versand geht im Auftragsfall weiter. Individualverpackungen müssen über den Einkauf rechtzeitig bestellt werden. Während IRLE-Produkte durch die Endfertigung laufen, beginnt die heiße Phase des Versandprozesses. Speditionsaufträge, Dokumente für die Zollabfertigung und Frachtpapiere werden im Vertrieb erstellt und an den Versand übergeben.

Sind die fertig bearbeiteten und geprüften Walzen und Formgussteile vorschriftsmäßig verpackt, erfolgt die Meldung der Versandbereitschaft an die beauftragten Frachtführer und Selbstabholer.

Der Schlussakt ist das Verladen, bei dem der Versand mitverantwortlich ist für die vorschriftsmäßige und sichere Beladung der LKW. Höhepunkte in der Versandarbeit sind immer wieder die Realisierung von Schwertransporten mit über 100 Tonnen Bruttogewicht. Sonderverpackungen, Krankapazitäten, Fahrzeugbauart, Verfügbarkeit und Abmessungen sind für eine korrekte Verladung festzulegen und mit dem Transportunternehmen abzustimmen. Etwa drei Wochen Abwicklung benötigen Routenplanung, Dringlichkeitsbescheinigungen und Genehmigungsverfahren.

Wenn dann über 100 t Versandgewicht auf den Tieflader gehievt und vom Hof gefahren sind, wurde in der Tat "Großes" geleistet.

Eine jährliches Versandaufkommen von rund 15.000 Tonnen Gewicht verteilt auf etwa 1.200 Werkstücke, beschreibt eindrucksvoll die fachliche Herausforderung der sechs Mitarbeiter im Versand.

A. Rudolph / J. Knappe

 


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