Lehrlingsfahrt 2000: Salzgitter AG · EXPO 2000
Salzgitter AG: Stahl und Technologie - EXPO 2000 "Mensch - Natur - Technik: Eine neue Welt entsteht"
Die Salzgitter AG, Peine
Das Werk in Peine ist im europäischen Vergleich ein mittelgroßes Unternehmen und hat sich in Bezug auf Erzeugnisse und Dienstleistungen sowie Kosten- und Ertragslage eine gute Stellung in der Branche gesichert. Die Fertigungsbreite reicht von Y-Eisenbahnschwellen bis hin zu gewalzten Profilträgern. Zusätzlich präsentiert sich die Salzgitter AG als Systemlieferant, der einbaufertige Stahlbau- und Brückenbauanlagenteile und vorgefertigte oder einbaufertige Stahlbausegmente sowie Teile für den Fahrzeug- und Maschinenbau liefert.
Anschließend zeigte uns Herr Bomnüter besonders die UMIT (Universalmittelstraße), eines der modernsten Hochleistungswalzwerke Europas mit einer Reversiervorstraße und einer neungerüstigen Fertigstaffel. Die monatliche Leistung der UMIT beträgt 80.000 Tonnen.
Das Vormaterial wird ausschließlich in Peine im Elektrostahlwerk erzeugt, das über eine integrierte Stranggießanlage verfügt. 110 Tonnen Schrott werden dort innerhalb von 40 Minuten geschmolzen, also ca. 3.500 Tonnen Schrott pro Tag. Die in der UMIT, in bis zu 78 verschiedenen Grundprofilen, gewalzten Träger werden in der Fertigungs-(Block-)Straße weiterverarbeitet. Durch die mehrfache Walzung vervielfacht sich die Länge des Trägers. Anschließend erkalten die Träger auf dem Kühlbett.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Bomnüter, Herrn Ernst (Dreherei) und Herrn Smolinski (Kalibrierung) für die beindruckende Präsentation des Werkes Peine und der Universalmittelstraße UMIT.
Die Expo 2000 (01.06.-31.10.2000)
In Hannover war die erste Weltausstellung in Deutschland. Das Expo-Gelände, im Süden von Hannover, umfasst ca. 160 Hektar.
Auf der Expo zeigten die internationalen Teilnehmer in über 50 phantasievoll gestalteten Pavillons und auf etwa 130 Ausstellungen in den Expo-Hallen ihre Ideen zum Thema Zukunft. Mit rund 180 aktiven Nationen und Organisationen erreichte die Expo ihren Weltrekord in der Geschichte der Weltausstellungen. Die Pavillons und die Hallen konnten von 9:30 Uhr bis 21:30 Uhr besucht werden. Besonders interessant war der deutsche Pavillon. Dort wurden mehrere Multimedia-Shows angeboten, unter anderem bot eine atemberaubende Videovorführung einen Einblick in den typisch deutschen Alltag.
In der "Ideenwerkstatt Deutschland" präsentierten sich 47 Porträtköpfe von Menschen, die Deutschland positiv beeinflusst haben. Im "Mosaik Deutschland" haben wir 16 Ausstellungsstücke aus den Bundesländern bewundern können, wie zum Beispiel ein Wikingerschiff oder den ersten Benz-Patent-Motorwagen.
Zu guter Letzt möchten wir uns im Namen aller Auszubildenden für die gelungene Lehrlingsfahrt nach Hannover bedanken und hoffen, dass die nächste Fahrt genauso erfolgreich wird.
Stephanie Bechtel, Susanne Radtka, Christoph Engel